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  1. 1

    Susanne Gebauer-Hasselberg

    Weil Russland wohl klüger ist als die anderen

  2. 2

    Stefan Von Stein

    Und dafür bin ich Russland dankbar ….?

  3. 3

    Margarete Terhaar

    weil keine russische Stellung betroffen war und kein Russe getötet wurde – haben sie wohl vorher so ausgemacht, die Russen und die Amis.

    1. 3.1

      Silvia Koch

      aha…woher kommt diese Weisheit? ….denk mal über mögliche US- Basen als Ziele Russlands nach,eine heißt Rammstein…und nun überdenke dein Posting bitte noch einmal

  4. 4

    Martin Kraus

    Aber wo ist dann die Grenze. Bis wohin wird Russland sich zurückziehen?

  5. 5

    Buergerblick

    Das Märchen von der bewussten Zurückhaltung Russlands wird schon seit langem gepflegt. Ich bin mittlerweile zu der Überzeugung gelangt, dass die RF kaum ernsthafte Handlungsoptionen, am wenigsten im militärischen Bereich, hat. Gäbe es die so häufig erwähnten Superwaffen, so wäre ein Angriff wie der am letzten Wochenende die beste Gelegenheit, mit einer begrenzten Aktion ein Exempel zu statuieren und die Meute auf Distanz zu bringen. Im Unterschied dazu haben die USA ihre Vasallen beneidenswert unter Kontrolle – die abgehalfterten Kolonialmächte dürfen sich als Pudel der Supermacht noch einmal ganz groß fühlen – eine imperiale Strafexpedition ganz wie in der guten alten Zeit…

    1. 5.2

      ReiHe44

      Bitte nimm es mir nicht übel, aber deine Sicht auf die Dinge entspricht zwar der Mehrheit, aber diese Mehrheit ist naiv. Ein weiser Mensch zieht tausende von Fragen in die Frage ein, wie würde sich es entwickeln, wenn wir unsere Drohung umsetzen ? Und die Reaktion war die eines Vollblut- Diplomaten.

  6. 6

    Erich Eickenroth

    Um die russische Zurückhaltung zu verstehen ist es notwendig den „Knackpunkt“ zur westlichen Diplomatie auszuleuchten.Der Vertrauensverlust begann am 08.Juli 1997.An diesem Tag erhalten die ehemaligen Bruderstaaten der SU-Polen,Ungarn und Tschechische Republik-als mögliche Beitrittskandidaten in die Nato-die Einladung zum Nato-Gipfel in Madrid. Nur sechs(!) Wochen VORHER am 27.Mai 1997 unterzeichneten in Paris die damals sechzehn Natopartner(wieviel sind es heute)-Boris Jelzin für Russland und die Nato die GRUNDAKTE über gegenseitige Beziehungen zur ZUSAMMENARBEIT und SICHERHEIT zwischen Nato UND Russland.-Ganze sechs Wochen konnte Russland darauf vertrauen,dass seine Sicherheitsinteressen von der Nato berücksichtigt würden.

  7. 7

    Erich Eickenroth

    Mit dieser Einladung wurde den russischen Militärs schlagartig klar,dass sie „vorgeführt“wurden,Abkommen und Verträge mit dem Westen obsolet,mit Misstrauen zu bewerten waren.Und die Politik nun wußte,dass dies nur ein Anfang sein konnte. Als dann ein Pro-westlicher Maidan Aufstand Janukowitsch aus dem Amt jagte,der ein Assoziierungsabkommen ablehnte(das später von westlichen „Diplomaten“ als trojanisches Pferd für Russland)bezeichnet wurde,war für Russland sonnenklar das die Ukraine mit aller Macht in die Nato wollte-was bedeutet-das der Standort der Russischen Schwarzmeerflotte auf der Krim aufgekündigt würde und statt dessen eine NATO-Flotte diesen Standort übernehmen würde,was unweigerlich zum Krieg mit Russland führen würde.

  8. 8

    Erich Eickenroth

    DAS ist der Hintergrund der Krim-Krise und des Kampfes in der Ostukraine.Der 08.Juli 1997 ist der Wendepunkt in der von Russland(!) angestrebten Entspannungspolitik zum Westen. Russland kann sich seitdem nur auf die eigene Stärke verlassen und hat sich massiv (und geheim) um seine Schlagkraft gekümmert.Militärisch und politisch! Der,der westlichen Überheblichkit geschuldete Riesenfehler bestand-und besteht -darin Russland nicht in Augenhöhe am globalen „Spiel“ teilnehmen zu lassen(Regionalmacht) Und so -durch den Westen verursacht-entstand die russische Langzeitstrategie des Abwartens,weil die klügeren russischen Diplomaten wußten,daß sich das westliche Bündniss,die EU-Politik früher oder später auseinanderdividieren würden.

  9. 9

    Erich Eickenroth

    Womit sie richtig liegen wie uns die Umbrüche im Zusammenhalt innerhalb der EU und AUCH der Nato drastisch vor Augen führen.Hinzu kommt jetzt dieser „Militärschlag“ einiger Nato-Partner der nicht ohne Folgen innerhalb der Nato bleiben wird.Sichtbares Zeichen einer Umkehr hin zur Erkenntnis das es eben ohne Russland nicht geht,ist die SOFORTIGE Reaktion der Bundeskanzlerin-die -gezwungen durch Bündnistreue den Militärschlag als angemessen bezeichnet hat-aber nun das persönliche Gespräch mit PUTIN sucht,um sich-erstens zu bedanken(!) und zweitens auszuloten inwieweit Sanktionen zurück gefahren werden müssen um Russland zum Einlenken in der Ukrainekrise zu bewegen.Die Ukraine darf nicht in die Nato denn das bedeutet Krieg!

  10. 10

    Erich Eickenroth

    Und das ist das Dilemma.Nun ist diplomatisches Gespür für das machbare gefragt.Die BK hat-wenn ein Treffen mit Putin erfolgt(woran ich eigentlich nicht zweifele)-die große Chance tatsächlich weltpolitische Weichen,hin zu mehr Normalität im Umgang mit Russland zu ermöglichen.Das Russland mit VERNUNFT auf den Weltfrieden gefährdente „Machos“reagiert ist mit Sicherheit eine vertrauensbildende Maßnahme.Dafür sollte die Anerkennung des Westens nicht ausbleiben.In Wort und Tat! Geschieht dies nicht beweisen wir erneut notwendige Zusammenhänge zu ignorieren und nur „unsere“ Sicht der Dinge zu akzeptieren.Was aus dieser „Sicht“entstehen kann hat Russland gerade verhindert.DANKE!!!

  11. 11

    Pobeda

    Die Nato wurde benutzt, um Trumps Gesicht zu wahren. Gerade in Asien hätte der Gesichtsverlust, wenn er nahc den Großmäuligen Ankündigungen nichts gemacht hätte für die USA gravierende Folgen gehabt. So aber hat man so getan, als Wär edi enato wirklich so gefährlich wie sie immer den Eindruck erwecken wollen. Papiertiger.
    Ein paar Löcher in der Syrischen Wüste und Macrönchen und das Theresa sind wieder wer. So ähnlich lächerlich wie die mächtigste Frau der Welt. Zumindest mit der dicksten Kiste der Welt. Putin ist denen haushoch überlegen. Wenn 50 Jahre alte Waffen die NATO recht dumm aussehen lassen, was wäre dann mit modernen s300 oder gar s400 ?

  12. 12

    Kröger

    Ganz klare völkerrechtliche Vereinbarung zwischen Syrien und Russland: Russland hat das syrische Mandat, auf syrische Territorium militärisch gegen Truppen/ Terroristen des Islamischen Staat vorzugehen … … nichts mehr, nichts weniger
    Witzig ist halt, dass die Westmächte sich blind darauf verlassen (können).

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